Im Bayerischen Bibliotheksverbund (BVB) begann der Weg zu FOLIO im Jahr 2020, als eine Arbeitsgruppe („Task Force FOLIO“, TFF) eingerichtet wurde, die den Auftrag hatte, den Einsatz von FOLIO als neues Bibliotheksmanagementsystem an bayerischen Bibliotheken zu prüfen. Nach einer positiven Evaluation von FOLIO durch die TFF entschied der Verbundrat des BVB – ein Gremium, dem die Leiterinnen und Leiter der bayerischen Universitäts- und Hochschulbibliotheken sowie der Bayerischen Staatsbibliothek angehören – im Jahr 2022, den Einsatz von FOLIO an bayerischen Bibliotheken vorzubereiten.
In einer ersten Projektphase wurde der Umstieg von vier sogenannten Pilotbibliotheken – die Bibliotheken der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt, der Technischen Universität München, der Universität und der Ostbayerischen Technischen Hochschule in Regensburg – realisiert. In der zweiten Projektphase, die 2025 begonnen hat, werden nun die restlichen 25 Universitäts- und Hochschulbibliotheken, die dem BVB angehören, auf FOLIO migrieren. Das Projekt wird seit 2022 durch das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (StMWK) finanziell gefördert.
Federführend bei dem Umstieg der bayerischen Bibliotheken auf FOLIO ist die Verbundzentrale des BVB in München. Unterstützt werden die dortigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch das Leibniz-Rechenzentrum (LRZ) sowie die Bibliothekarinnen und Bibliothekare in den einzelnen Einrichtungen, die das FOLIO-Projekt durch ihre Expertise und ihren Einsatz in den Arbeitsgruppen auf Verbundebene gemeinsam voranbringen.
Weitere Informationen zum FOLIO-Projekt im Bibliotheksverbund Bayern finden Sie
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